Neu
entdeckte, hormonhaltige Präparate bringen frau immer wieder dazu
das eine oder andere auszuprobieren.
In
der Vergangenheit haben wir viel über Hormone und deren Wirkungen
berichtet. Manches fanden wir gut und anderes schlecht. Was die
meisten der Produkte aber gemeinsam haben, ist das frau fast immer
davon im Gewicht zulegt.
Nicht
sofort. So nach und nach kommt das Gewicht, schleichend. Viel
kommt natürlich durch das Wasser, was durch die Östrogengabe im
Körper angelagert wird. Aber so nach ein bis zwei Jahren läßt
sich die erste Speckrolle einfach nicht mehr wegdiskutieren.
Was
also tun? Ins Fitnesscenter? Warum nicht. Ich weiß allerdings
nicht, ob es die eine oder andere von euch mal versucht hat. Jedenfalls
Fitness ohne Diät bringt bei manchen von uns gewichtsmäßig eigentlich
nichts. Einige haben eher das Gefühl noch zuzunehmen.
Was
bleibt einem also anderes übrig, als mal wieder das Präparat zu
wechseln. Das geht außerdem viel leichter als eine Diät oder so
etwas. Umfragen in der Szene haben gezeigt, das die Einnahme eines
reinen Östrogenpräparates zwar zu einer gewissen Verweiblichung
führt, aber es dauert ewig und der Busen wächst auch nicht so
richtig.
Wechselt
frau dann auf ein Medikament mit zusätzlichem Gestagen als Inhaltsstoff
, sieht die Sache anders aus. Je nach Produkt sieht frau den Unterschied
an Oberweite und im Gesicht bereits nach kurzer Zeit.
Und
dies im besonderen, wenn sie vorher bereits einige Zeit Hormone
genommen hat. Denn Rezeptoren zur Aufnahme von Östrogen müssen
im männlichen Organismus erst gebildet werden und das dauert eine
Weile.
Nachteil
sind die Nebenwirkungen der Gestagene.Sie
machen oft depressiv, schlapp und manche erzeugen sogar Krebs
- von Thrombosen und Schlaganfällen ganz zu schweigen. Was also
tun? Leider ist das Interesse der Forscher an diesem Thema immer
noch so gering, das neue Informationen nur schwer zu bekommen
sind bzw. gar nicht erst erzeugt werden.
Und
so doktern viele der Ärzte einfach herum. Die Alternative: Nach
eingehenden Literaturstudien selber probieren.
Mein
neuestes Präparat ist eine sogenannte Minipille, die mir eine
Freundin netterweise überlassen hat. Sie heißt: Desmin 20 und
besteht aus 0.02mg Ethinylestradiol und 0.15mg Desogestrel. Die
Wirkung auf Busen und meine Bäckchen habe ich nach kurzer Zeit
deutlich gespürt, während Depressionen und Schlappheit ausblieben.
Mal sehen, ob das eine Lösung für mich ist.
Ich
werde euch auf dem Laufenden halten.
Wie
sieht es mit euren Erfahrungen in Sachen Hormone aus? Schreibt
mir. Vielleicht bekommen wir ja dadurch heraus, was frau am besten
dabei hilft, endlich den zur Seele passenden Körper zu bekommen.
Auch
Wissenschaftler und Mediziner möchte ich an dieser Stelle zum
Dialog auffordern. Unterstützen sie uns! Denn so langsam kann
frau bei der steigenden Zahl der Transsexuellen in Deutschland
wohl von einem öffentlichen Interesse sprechen.