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Hormone (2)

Neu entdeckte, hormonhaltige Präparate bringen frau immer wieder dazu das eine oder andere auszuprobieren.

In der Vergangenheit haben wir viel über Hormone und deren Wirkungen berichtet. Manches fanden wir gut und anderes schlecht. Was die meisten der Produkte aber gemeinsam haben, ist das frau fast immer davon im Gewicht zulegt.

Nicht sofort. So nach und nach kommt das Gewicht, schleichend. Viel kommt natürlich durch das Wasser, was durch die Östrogengabe im Körper angelagert wird. Aber so nach ein bis zwei Jahren läßt sich die erste Speckrolle einfach nicht mehr wegdiskutieren.

Was also tun? Ins Fitnesscenter? Warum nicht. Ich weiß allerdings nicht, ob es die eine oder andere von euch mal versucht hat. Jedenfalls Fitness ohne Diät bringt bei manchen von uns gewichtsmäßig eigentlich nichts. Einige haben eher das Gefühl noch zuzunehmen.

Was bleibt einem also anderes übrig, als mal wieder das Präparat zu wechseln. Das geht außerdem viel leichter als eine Diät oder so etwas. Umfragen in der Szene haben gezeigt, das die Einnahme eines reinen Östrogenpräparates zwar zu einer gewissen Verweiblichung führt, aber es dauert ewig und der Busen wächst auch nicht so richtig.

Wechselt frau dann auf ein Medikament mit zusätzlichem Gestagen als Inhaltsstoff , sieht die Sache anders aus. Je nach Produkt sieht frau den Unterschied an Oberweite und im Gesicht bereits nach kurzer Zeit.

Und dies im besonderen, wenn sie vorher bereits einige Zeit Hormone genommen hat. Denn Rezeptoren zur Aufnahme von Östrogen müssen im männlichen Organismus erst gebildet werden und das dauert eine Weile.

Nachteil sind die Nebenwirkungen der Gestagene.Sie machen oft depressiv, schlapp und manche erzeugen sogar Krebs - von Thrombosen und Schlaganfällen ganz zu schweigen. Was also tun? Leider ist das Interesse der Forscher an diesem Thema immer noch so gering, das neue Informationen nur schwer zu bekommen sind bzw. gar nicht erst erzeugt werden.

Und so doktern viele der Ärzte einfach herum. Die Alternative: Nach eingehenden Literaturstudien selber probieren.

Mein neuestes Präparat ist eine sogenannte Minipille, die mir eine Freundin netterweise überlassen hat. Sie heißt: Desmin 20 und besteht aus 0.02mg Ethinylestradiol und 0.15mg Desogestrel. Die Wirkung auf Busen und meine Bäckchen habe ich nach kurzer Zeit deutlich gespürt, während Depressionen und Schlappheit ausblieben. Mal sehen, ob das eine Lösung für mich ist.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Wie sieht es mit euren Erfahrungen in Sachen Hormone aus? Schreibt mir. Vielleicht bekommen wir ja dadurch heraus, was frau am besten dabei hilft, endlich den zur Seele passenden Körper zu bekommen.

Auch Wissenschaftler und Mediziner möchte ich an dieser Stelle zum Dialog auffordern. Unterstützen sie uns! Denn so langsam kann frau bei der steigenden Zahl der Transsexuellen in Deutschland wohl von einem öffentlichen Interesse sprechen.